Stärkung der Demokratie – Gemeinsam gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung

Am 16. Mai 2025 kamen im Kulturzentrum K14 in Oberhausen über 70 Teilnehmende aus Politik, Zivilgesellschaft sowie der Sinti- und Roma-Community zusammen. Die Veranstaltung „Stärkung der Demokratie – Gemeinsam gegen Rechtsextremismus & Diskriminierung“ setzte ein deutliches Signal für demokratische Werte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine klare Haltung gegen Hass, Rassismus und Ausgrenzung.

Inhaltliche Impulse und Beiträge von Merfin Demir (Roma Resistance Day), MdB Sascha H. Wagner (DIE LINKE), Dr. Tagrid Yousef und Lale Arslanbenzer eröffneten vielfältige Perspektiven auf aktuelle Herausforderungen und notwendige politische sowie zivilgesellschaftliche Handlungsansätze. Die Moderation übernahm Elvira Ajvazi, die durch den Tag führte und die Diskussionen anregte.

Als Ehrengast betonte MdL Elisabeth Müller-Witt (SPD) in ihrem Grußwort die Bedeutung eines konsequenten politischen Willens sowie die unverzichtbare Rolle der Community bei der Durchsetzung struktureller Veränderungen. Besonders hervorgehoben wurde die Stimme der Jugendlichen, die sich klar für mehr politische Bildung, echte Beteiligungsmöglichkeiten und eine konsequente Haltung gegen Rassismus aussprachen.

Ein zentrales Ergebnis der Veranstaltung war die gemeinsame Forderung nach der Einrichtung eines Runden Tisches in Oberhausen, um nachhaltige und koordinierte Strategien gegen Rechtsextremismus und Antiziganismus zu entwickeln. Dabei wurde deutlich, dass zivilgesellschaftliches Engagement und politische Verantwortung Hand in Hand gehen müssen.

In seinem Beitrag betonte Ibishi Enoh (Roma Integration Zentrum e.V.):
„Demokratie zu schützen ist unsere gemeinsame Verantwortung – laut, sichtbar und entschlossen.“

Ein herzlicher Dank gilt Frau Wolf (NRW), Frau Knuff (Düsseldorf) sowie Herrn Wilkens für ihre tatkräftige Unterstützung und ihr Engagement. Die Veranstaltung machte eindrucksvoll deutlich, wie entscheidend Vernetzung, Empowerment und die aktive Beteiligung von Communitys für den Schutz demokratischer Werte und den Abbau von Diskriminierung sind.

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